finanzierung auslandsimmobilie

Finanzierung Auslandsimmobilie

Sie sind auf der Suche nach der Finanzierung einer Auslandsimmobilie? Sowohl die niedrigen Kreditzinsen als auch die mangelnden Alternativen bei der Geldanlage machen die Immobilie als Geldanlage attraktiv. Von diesem Trend profitiert auch zunehmend der Markt der Ferienhäuser im Ausland. Die Finanzierung einer Auslandsimmobilie ist jedoch mit einigen Problemen verbunden. Die EUREGIOFINANZ aus Aachen hat sich auf diesen Bereich spezialisiert.

Was ist bei der Finanzierung einer Auslandsimmobilie zu beachten?

Die Banken benötigen zur Finanzierung einer Auslandsimmobilie eine Sicherheit. Dazu wird im Rahmen einer Eintragung im Grundbuch die Immobilie beliehen. Zur Beleihung muss die Immobilie vorher von der Bank bewertet werden. Bei deutschen Immobilien ist das für deutsche Banken kein Problem. Sie kennen den hiesigen Markt und arbeiten mit entsprechenden Gutachtern zusammen. Liegt die Immobilie jedoch im Ausland ist die Bewertung der Immobilie schwieriger. Zudem ist der Zugriff auf die Immobilie über die eingetragene Grundschuld bei Kreditausfall aufwendiger. Aus den genannten Gründen sind die meisten deutschen Bank nicht bereit die Finanzierung einer Auslandsimmobilie zu übernehmen.

Welche Lösungen gibt es für den Erwerb eines Ferienhauses im Ausland?

Sie möchten eine Immobilie im Ausland finanzieren und benötigen eine einfache Lösung? Dann besteht die Möglichkeit Ihre Immobilie in Deutschland zu beleihen. Ihre deutsche Immobilie kann als Ersatzsicherheit oder zur direkten Kapitalbeschaffung genutzt werden.  Die Bank muss dann nicht das Ferienhaus im Ausland bewerten und mit einer Grundschuld oder Hypothek belasten sondern nutzt das eigene Wohnhaus oder weitere lastenfreie Immobilien als Sicherheit. Immobilien, die bereits mit einem Kredit belastet sind, können ebenfalls bis zu einer bestimmten Höhe nachrangig beliehen werden.  Wer seine eigene Immobilie nicht belasten möchte oder schlichtweg keine eigene Immobilie besitzt, kann nur aus einer begrenzten Anzahl an Banken auswählen.

Für welche Länder bieten wir eine Immobilienfinanzierung im Ausland an?

Für folgende Länder können wie eine Lösung anbieten:

  • Niederlande
  • Belgien
  • Frankreich
  • Spanien (auch Mallorca)

Ist Eigenkapital bei einer Auslandsfinanzierung Trumpf?

Das hängt vom Land und vom Objekt ab. Bei Immobilien in Grenznähe zu Deutschland reicht es aus, die Nebenkosten aus Eigenmitteln zu finanzieren. Bei Ferienhäusern im Ausland, die nicht an der Grenze zu Deutschland liegen, gelten andere Spielregeln. Soviel Eigenkapital müssen Sie mindestens in die Finanzierung einbringen:

  • Niederlande: 25 % des Kaufpreises + Nebenkosten
  • Belgien: Nebenkosten
  • Frankreich:  Nebenkosten (maximal bis 100.000 EUR)
  • Spanien: 40 % des Kaufpreises + Nebenkosten

Reicht das Eigenkapital nicht aus, kann bei guter Bonität das fehlende Eigenkapital wie bereits erwähnt durch die Belastung einer deutschen Immobilie oder durch einen Ratenkredit aufgefüllt werden. Hier sind jedoch die Zinssätze höher (3 – 4 %) und die Laufzeit liegt maximal bei 10 Jahren.

Die Lösungen der EUREGIOFINANZ

Wie sind der Spezialist für Deutsche, die die Finanzierung einer Auslandsimmobilie suchen und bieten verschiedene Lösungen an. Wir arbeiten sowohl mit deutschen als auch mit ausländischen Banken zusammen. Da die Finanzierungslösung von der Lage der Immobilie und der Bonität des Kunden abhängt, ist ein persönliches Beratungsgespräch erforderlich. Die Kommunikation mit den Finanzierungspartnern findet immer in deutscher Sprache statt. Damit grenzen wir uns von unseren Wettbewerben ab.

Beratungsgespräch gewünscht?

Ja, ich möchte ein kostenloses Beratungsgespräch vereinbaren.

Wie hoch sind die Erwerbsnebenkosten beim Kauf einer Immobilie im Ausland?

Erwerbsnebenkosten Niederlande

Die Grunderwerbssteuer liegt bei 2 %, Die Notarkosten bei einem Immobilienkauf werden in den Niederlanden nicht prozentuell zum Kaufpreis ermittelt sondern werden pauschal in Rechnung gestellt. Sie liegen je nach Notar bei ca. 2.000 EUR. Maklergebühren gehen zu Lasten des Verkäufers.

Erwerbsnebenkosten Belgien

Die Grunderwerbssteuer hängt vom Ort des Kaufobjektes ab. In der Wallonie, der deutschsprachigen Gemeinschaft und in Brüssel liegt die Grunderwerbsteuer bei 12,5 %,. In den Flandern liegt die Grunderwerbsteuer bei 10 %. Für Notargebühren müssen in Belgien 3,5 – 4 % des Kaufpreises berücksichtigt werden. Die genauen Erwerbsnebenkosten können auf der Infoseite der belgischen Notare ermittelt werden. Maklergebühren gehen zu Lasten des Verkäufers.

Erwerbsnebenkosten Spanien

Die Grunderwerbsteuer (ITP) wird bei allen Immobilienkäufen erhoben, die nicht mehrwertsteuerpflichtig sind (Neubau oder Kauf von Bauträger) und liegt bis zu einem Kaufpreis von 400.000 EUR bei 8 %. Liegt der Kaufpreis höher steigt der Prozentsatz auf bis zu 11 %. Die Höhe der Notargebühren sollten individuell bei Notar abgefragt werden.

Erwerbsnebenkosten Italien

Die Grunderwerbsteuer beim Kauf eines Zweitwohnsitzes in Italien liegt bei 10 % vom Katasterwertes (siehe Katasterauszug). Dazu kommen Notarkosten in Höhe von ca. 1- 2,5 % des Kaufpreises. Dazu kommen ggf. Maklergebühren zwischen 2 und 6 %, wenn Sie einen Immobilienmakler beauftragen. Für weitere Informationen zum Kauf einer Immobilie in Italien empfehlen wir diesen Ratgeber der DSA für Italien.

Erwerbsnebenkosten Frankreich

Die Grunderwerbssteuer beträgt 5,81 % des Kaufpreises zuzüglich einer Gebühr für die Registereintragung in Höhe von 0,1 % des Kaufpreises. Die Notargebühren belaufen sich auf 1,33 % des Kaufpreises, können sich aber durch individuelle Zusatzleistungen noch erhöhen. Wenn Sie einen Immobilienmakler beauftragen, müssen Sie zusätzlich eine Provision in Höhe von 5 – 10 % des  Kaufpreises berücksichtigen.

Für weitere Informationen zum Kauf einer Immobilie in Frankreich empfehlen wir diesen Ratgeber der DSA für Frankreich.

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