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EuregioFinanz – Der Finanzblog

Umschuldung sinnvoll?

Wir haben die Erfahrung gemacht, dass viele Menschen nicht nur einen sondern mehrere Kredite haben. Die Kredite haben dann sowohl unterschiedliche Laufzeiten als auch unterschiedliche Zinssätze. Wir stellen dann immer eine Frage: Wussten Sie, dass man ein Bankdarlehen, einen Ratenkredit, eine Autofinanzierung oder einen Dispo-Kredit jederzeit in einen Kredit umschulden kann?

Warum ist eine Umschuldung sinnvoll?

Eine Umschuldung ist aus folgenden Gründen sinnvoll:

  • günstigere Konditionen
  • besserer Überblick
  • eine Laufzeit

Je nachdem, wann die einzelnen Kredite abgeschlossen wurden, sind die Kreditkonditionen wesentlich schlechter als die aktuellen Zinssätze. Ein guter Grund über eine Umschuldung nachzudenken. Wenn Sie mehrere Kredite ahben besteht die Gefahr, dass Sie den Überblick über Ihre Schulden verlieren. Ein großer Kredit bringt Klarheit. Ein Kredit – eine Laufzeit. Bei einem Kredit wissen Sie genau, wann Ihre Schulden abgezahlt sind.

Welche Voraussetzungen muss ich für eine Umschuldung erfüllen?

Bei Arbeitnehmern wird geprüft, welche regelmäßigen Einnahmen Sie vorweisen können. Dazu werden die letzten 2-3 Gehaltsabrechnungen herangezogen. Die sog. Haushaltsrechnung muss positiv sein. Das bedeutet, dass Ihre Einnhamen höher sein müssen als Ihre Ausgaben incl. Rate für den Umschuldungskredit. Bei einer Umschuldung wird zusätzlich Ihre Bonität geprüft. Dies erfolgt üblicherweise über die Schufa. Ist Ihre Bonität im „grünen Bereich“, steht der Kreditzusage nichts im Wege. Zudem sollte kein negativer Eintrag in der Schufa-Auskunft vorhanden sein.

Umschuldung trotz schlechtem Score möglich?

Zur Überprüfung der Kreditwürdigkeit fordert die Bank für jeden Kreditnehmer eine Schufa-Auskunft an. In der Schufa-Auskunft werden verschiedenen Score-Werte angegeben. Entscheidend für eine Umschuldung ist der Bankenscore. Der Scorewert soll darstellen, wie wahrscheinlich es ist, dass jemand seinen Kredit zurückzahlen kann. Ein Scorewert von 95 bedeutet, dass die Wahrscheinlichkeit des Ausfalls bei 5 % liegt. Anders ausgedrückt. Von 100 Krediten dieser Risikostufe werden 5 nicht zurückgezahlt. Eine Umschuldung ist möglich, wenn der Bankensore eine bestimmte Stufe nicht unterschreitet. Je schlechter der Bankenscore ist, umso schlechter sind die Kreditkonditionen.

Was ist ein schlechter Bankenscore?

Bei der Umschuldung von Privatkrediten haben wir die Erfahrung gemacht, dass maximal ein Bankensore von 80 für eine Umschuldung noch akzeptabel ist. Ist der Score-Wert schlechter als 95, müssen Sie schon mit schlechteren Kredit-Konditionen rechnen. Die Beurteilung des Wertes wird aber von Bank zu Bank unterschiedlich gehandhabt. Zudem werden von den Banken weitere Auskunftsyteme wie z.B. Bürgel oder Infoscore hinzugezogen.

Wieso habe ich einen schlechten Bankenscore?

Folgende Punkte können zu einem schlechten Bankenscore führen:

  • bestehende Ratenkredite
  • bestehende Konsumentenkredite
  • negative Vermögensbilanz (Die Verbindlichkeiten sind höher als das Vermögen)
  • titulierte Forderungen
  • Fälligstellung eines Saldo (eine Forderung wurde nicht wie vereinbart zurückgezahlt)
  • zu viele Kreditanfragen

Fazit

Unsere Erfahrungen haben es gezeigt. Eine Umschuldung ist sinnvoll um den Überblick über die eigenen Schulkden zu behalten und sich die aktuell günstigen Konditionen zu sichern. Verschaffen Sie sich einen ersten Überblickk über die aktuellen Konditionen mit unserem Umschuldungsrechner.

Haben Sie schon Ihre Kredite umgeschuldet?

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