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Was macht ein Versicherungsmakler?

Was macht ein Versicherungsmakler?

Jeder Kunde möchte in Sachen Versicherungen und Finanzen optimal betreut werden. Welchen Betreuer sollte der Kunde jetzt für die bestmögliche Vertretung seiner Interessen wählen? Dazu gibt es einiges zu beachten. Welches Vertragsverhältnis geht der Kunde ein? Wie sieht es mit der Haftung bei Streitigkeiten aus? Welche Interessen stehen im Vordergrund? Was macht ein Versicherungsmakler? Wir haben die Erfahrung gemacht, dass neue Kunden gar nicht so genau wissen, was ein Versicherungsmakler ist, wie dieser arbeitet und wo die Unterschiede zu anderen Betreuern von Versicherungen liegen. Deshalb wollen wir im Folgenden die Arbeit eines Versicherungsmaklers beleuchten.

Ein Versicherungsmakler ist gemäß Handelsgesetzbuch ein Handesmakler, der nicht vertraglich an eine bestimmte Versicherungsgesellschaft gebunden ist. Er ist also im Auftrag des Kunden und vertritt die Interessen des Kunden wie ein Treuhänder.  Die Zusammenarbeit zwischen Kunde und Makler wird durch einen Maklervertrag begründet. In diesem Vertrag werden vor allem folgende Punkte geregelt:

  • Umfang der Zusammenarbeit
  • Pflichten, Befugnisse und Leistungen des Maklers
  • Mitwirkungspflichten des Kunden
  • Haftung bei Pflichtverletzung
  • Vergütung des Maklers

Insbesondere des Thema „Haftung“ spielt hier eine große Rolle. Handelt der Makler vorsätzlich oder grob fahrlässig gegen die Interessen des Kunden, ist er zum Schadensersatz verpflichtet. Deshalb muss jeder Makler vor Beginn seiner Tätigkeit eine Vermögenschadenhaftpflichtversicherung abschliessen. Diese Versicherung kommt bei einer Falschberatung für Vermögenschäden des Kunden auf. Die Befugnisse des Maklers können individuell vereinbart werden und können in Verbindung mit einer Maklervollmacht bis zur vollständigen Vertretungsvollmacht gegenüber Dritten führen. Der Makler erhält seine Vergütung als Provision oder Courtage von den Produktanbietern, also den Versicherungsgesellschaften und Banken, mit denen er zusammenarbeitet. Für den Kunden ist die Beratung kostenfrei.

Unterschiede zwischen Versicherungsmakler und Vertreter

Es gibt drei entscheidende Unterschiede zwischen einem Versicherungsmakler und einem Vertreter einer Versicherung oder Bank

  1. Interessenvertretung
  2. Haftung
  3. Produktauswahl

Während der Versicherungsmakler dazu verpflichtet ist, ausschließlich die Interessen des Kunden zu vertreten, muss der Vertreter zusätzlich die Interessen der Versicherung oder Bank vertreten. Das kann unter Umständen zu Interessenskonflikten führen. Bei einer Falschberatung durch den Vertreter haftet nicht der Vertreter sondern die Gesellschaft, die er vertritt. Der Versicherungsmakler kann im Gegensatz zum Vertreter alle am Markt existierenden Gesellschaften anbieten.

Fazit:

Die EUREGIOFINANZ ist der Meinung, dass nur ein Versicherungsmakler die optimale Betreuung eines Kunden gewährleisten kann.

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