Krankenhauszusatzversicherung für Grenzgänger

Krankenhauszusatzversicherung für Grenzgänger

Sie arbeiten in Deutschland und wohnen in Belgien oder Holland. Sie sind in Deutschland gesetzlich versichert und wollen in Deutschland im Krankenhaus wie ein Privatpatient behandelt werden. Sie wollen nicht in überfüllten Zimmern liegen. Dann sollten Sie über eine Krankenhauszusatzversicherung für Grenzgänger nachdenken.

Warum soll ich mich überhaupt zusätzlich im Krankenhaus versichern?

Im Krankenhaus gelten für gesetzlich Versicherte die Vorgaben des Sozialgesetzbuches. § 12 des Sozialgesetzbuches V schränkt Behandlungen generell darauf ein, dass diese nicht erbracht werden dürfen, wenn sie nicht notwendig oder nicht wirtschaftlich sind. Das Krankenhaus erhält nur einen Pauschalbetrag für die Behandlung Ihrer Diagnose, egal
wie zeitaufwändig oder kompliziert diese Behandlung sein kann. Wenn Sie sichergehen möchten, dass Ihre Behandlung nicht nur unter wirtschaftlichen
Gesichtspunkten stattfindet und das Sie Zugriff auf Spezialisten haben oder neue und alternative Heilmethoden und eine komfortablere Unterbringung im Krankenhaus, dann
sollten Sie diese Leistungen mit einer Krankenhauszusatzversicherung abdecken. Zudem haben Sie als gesetzlich Versicherter nur einen Anspruch auf ein Mehrbettzimmer. Sie müssen sich also im Extremfall mit 3 weiteren Personen das Zimmer teilen. Dass das für die Genesung nicht vorteilhaft ist, kann sich jeder vorstellen.

Welche Leistungen sind versichert?

  • 100 % für die ärztliche Behandlung
  • 100 % für Arznei-+Verbandmittel
  • 100 % für stationäre Transportkosten
  • Unterbringung im Privatzimmer

Die gesamten Leistungen sind auf 500.000 EUR pro Jahr begrenzt

Was kostet die Krankenhauszusatzversicherung für Grenzgänger?

Die Versicherung wird mit unterschiedlichen Selbstbehalt-Stufen angeboten. Ein 45-Jähriger bezahlt bei einer Selbstbeteiligung von 500 EUR monatlich 90,39 EUR. Ohne Selbstbehalt sind es monatlich 103,90 EUR

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